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Ein schwieriges Rennen endet mit Sturz

Tom bleibt beim Sturz glücklicherweise unverletzt


Tom Lüthi konnte sein Vorhaben, sich im Vergleich zum Vorwochenende zu verbessern, leider nicht in die Tat umsetzen. Ganz im Gegenteil.  Nach einem eher durchzogenen Qualifying war er gezwungen, viel zu riskieren, um wenigstens in die Punkteränge zu kommen. Das Risiko gipfelte in einem durchaus üblen Sturz 8 Runden vor Schluss. Glücklicherweise blieb er trotz zerstörtem Helm unverletzt. 

Wie schon in der Vorwoche verliefen Trainings und Qualifying nicht nach Wunsch. Lediglich Startreihe 7 schaute für den erfahrenen Emmentaler heraus. Fehlender Speed verhinderte dann auch im Rennen den erhofften Exploit, so dass Tom zu Beginn des Rennens in den hinteren Bereichen des Feldes feststeckte. Erst allmählich konnte er sich ein wenig nach vorne arbeiten, musste dabei aber so viel riskieren, dass ihn acht Runden vor Schluss der bereits erwähnte Sturz ereilte. 

Jetzt gilt es nach vorne zu schauen und sich auf das dritte Rennen der Saison vorzubereiten, welches am 18. April 2021 auf dem Portimao Circiut in Portugal stattfindet. 


Tom Lüthi, DNF

"Es ist ein katastrophales Ende mit diesem Sturz hier in Doha. Leider muss ich sagen, dass ich schon vor dem Sturz überhaupt nicht den Speed im Rennen hatte. Im Moment habe ich keine Antwort darauf. Ich kann nicht sagen, warum ich den Speed nicht hatte. Ich weiß nur, dass ich sehr schlechten Grip am Heck hatte und das hat viel vom Fahrgefühl zerstört. Leider konnte ich keine Positionen mehr gutmachen, ich habe Positionen verloren. Dann habe ich versucht, ein bisschen zu attackieren, und ich war ziemlich hart auf der Vorderbremse, und dann ist der Sturz passiert. Es war ein ziemlich harter Crash. Der Helm ist zerstört und ich habe das Gefühl, dass mein Rücken jetzt komplett blockiert ist. Insgesamt bin ich aber froh, dass ich nicht verletzt bin. Das ist wichtig. Wir werden weiter arbeiten, aber jetzt müssen wir einen neuen Plan machen, uns zusammensetzen und einen guten Plan für Portimao machen, um herauszufinden, wo und wie ich das gute Gefühl zurückfinden kann."