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WM-Führung nach Platz 4 nach packendem Rennen

Viele Ausfälle prägen das Rennen in Assen/NL

 

Tom Lüthi ist neuer WM-Leader. Ein bis zum Schluss extrem spannender Assen-Grand-Prix endete für den Schweizer auf dem vierten Platz.
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Es waren ultra-spannende 24 Runden auf dem TT Circuit Assen, in denen Tom Lüthi bis zum Schluss eine Chance aufs Podium hatte. Innerhalb der vordersten Gruppe kam es immer wieder zu riskanten Positionswechseln und Situationen, in denen der Schweizer auch zweimal weit gehen musste. Bei Stürzen vor ihm, unter anderem der einstigen WM-Leader Lorenzo Baldassarri sowie Alex Marquez, kam der Intact GP-Pilot zum Glück glimpflich davon und konnte zum Schluss den vierten Platz sicher ins Ziel bringen.

Mit sechs Punkten Vorsprung vor Marquez übernahm der erfahrene Racer ein Rennen vor der Saison-Hälfte die Spitzenposition der Gesamtklassifikation.

Bereits am kommenden Wochenende geht es fürs Dynavolt Intact GP-Team mit einem Saison-HIghlight weiter: Dem Heimrennen auf dem Sachsenring.


Rennen:
1. Augusto FERNANDEZ / SPA / KALEX
2. Brad BINDER / RSA / KTM
3. Luca MARINI / ITA / KALEX
4. Thomas LUTHI / SWI / KALEX
8. Marcel SCHROTTER / GER / KALEX


Weltmeisterschaft-Wertung:
1. LUTHI Tom / SWI /117
2. MARQUEZ Alex / SPA / 111
3. FERNANDEZ Augusto / SPA / 92
4. NAVARRO Jorge / SPA / 89
5. BALDASSARRI Lorenzo / ITA / 88
6. MARINI Luca / ITA / 84
7. SCHROTTER Marcel / GER / 81
8. BINDER Brad / RSA / 64
9. BASTIANINI Enea / ITA / 56
10. GARDNER Remy / AUS / 41
11. NAGASHIMA Tetsuta / JPN / 41
12. VIERGE Xavi / SPA / 39
13. LOWES Sam / GBR / 33
14. LOCATELLI Andrea / ITA / 30
15. LECUONA Iker / SPA / 27

Team-Klassifikation:
1. DYNAVOLT INTACT GP / 198
2. FLEXBOX HP 40 / 193
3. EG 0,0 MARC VDS / 150
4. BETA TOOLS SPEED UP / 113
5. SKY RACING TEAM VR46 / 100
6. ITALTRANS RACING TEAM / 86
7. ONEXOX TKKR SAG TEAM / 82
8. RED BULL KTM AJO / 67
9. FEDERAL OIL GRESINI MOTO2 / 33
10. AMERICAN RACING KTM / 31
11. MV AGUSTA IDEALAVORO FORWARD / 22
12. TASCA RACING SCUDERIA MOTO2 / 10
13. PETRONAS SPRINTA RACING / 8
14. NTS RW RACING GP / 8
15. IDEMITSU HONDA TEAM ASIA / 6
16. RED BULL KTM TECH 3 / 6
17. SAMA QATAR ANGEL NIETO TEAM / 4
18. KIEFER RACING / 3.

Tom Lüthi

P4
Moto2 World Championship 2019 - P1 - 117 Punkte

„Erst einmal möchte ich mich bei meinem Team bedanken, weil es mir für das Rennen das beste Motorrad vom ganzen Wochenende hingestellt hat, vor allem auf die Distanz gesehen. Auf eine Runde betrachtet war ich allerdings wirklich am Limit. Heute früh im Warm-Up haben wir viel ausprobiert und das Team hat weiter gearbeitet und ist drangeblieben. Das war schön zu sehen, wie wirklich jeder mitkämpfte. Die Abstimmung des Motorrades war super. Ich hatte den Speed, um vorn weg zu fahren, deshalb war ich im ersten Moment nach dem Rennen und nach diesem Kampf auch erst einmal sauer. Der erste Gang ist mir ein paar Mal rausgerutscht. Das passierte vielen, aber wenn man endlich den Rhythmus gefunden hat und es passiert so etwas, dann verursacht das gefährliche Situationen und das darf nicht sein. Aber aus dieser Schlacht heute mit dem vierten Platz raus zu gehen, darüber können wir ziemlich stolz sein.”

 

   

 

Jürgen Lingg

Teammanager

„Das war ein unglaublich spannendes Rennen. Das ganze Wochenende haben sich beide Fahrer schwer getan. Bei Tom wissen wir allerdings, dass er im Rennen immer noch einen drauf packen kann und das hat er heute auch wieder gemacht. Er hat seine ganze Erfahrung ausgespielt und hat wirklich gekämpft bis zum Schluss. Er hatte das „Glück des Tüchtigen“ und ich freue mich unheimlich für das ganze Team und natürlich für Tom. Ich muss der ganzen Truppe ein großes Kompliment machen. Die Köpfe haben das ganze Wochenende geraucht, daher haben sie sich das sehr verdient. Letztendlich hatte Tom ein konkurrenzfähiges Motorrad zur Verfügung, welches er auch perfekt eingesetzte. Marcel zeigte zwar ebenfalls eine starke Performance, aber er war am Anfang zu weit hinten. Am Ende ist er sogar teilweise schnellere Runden gefahren, als die Spitze. Wenn er also eine bessere Startposition gehabt hätte, dann hätte er auch in der Führungsgruppe mitfahren können. Daran müssen wir jetzt anknüpfen und weitermachen. Als Team-Leader und mit einem Fahrer als WM-Führenden zum Heimrennen zu kommen ist natürlich super, ist aber auch einiger Druck, der auf unseren Schultern lastet. Wir freuen uns aber sehr darauf.”