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Sieg für Tom in Austin!

14.04.19: Sieg vor Teamkollegen nach äusserst souveränem Auftritt


Der Grand Prix of The Americas 2019 brachte einen überlegenen Sieg für Tom Lüthi und einen fantastischen zweiten Platz für dessen Teamkollegen Marcel Schrötter. Dank dieser überragenden Ergebnisse, übernahm die Dynavolt Intact GP-Mannschaft auch die Führung in der WM-Team-Wertung.

Sie kamen, sahen und siegten. Tom und Marcel Schrötter dominierten die drei Tage in Texas grösstenteils und fuhren nach einem 18-Runden-Battle einen unangefochtenen Doppelsieg nach Hause.

Vom Start weg gehörten die Intact GP-Piloten mit Alex Marquez, der das Rennen zu Beginn anführte und an dem kein leichtes Vorbeikommen war, zum Spitzentrio. Während Tom Lüthi an zweiter Stelle nach mehreren Anläufen und einer ziemlich unsanften Berührung mit dem Spanier nach sieben Runden endlich in Führung gehen konnte, war er nicht mehr aufzuhalten: Er fuhr davon, also ob es kein Morgen gäbe. Einzig Teamkollege Schrötter, der Marquez nach erbittertem Kampf ein paar Runden später ebenfalls überholen konnte, konnte Tom's Pace einigermassen mitgehen. 

Doch am Ende brachte Tom seinen Vorsprung von 2.5  Sekunden sicher nach Hause und fuhr als überlegener Gewinner jubelnd ins Ziel, währenddem sein Boxennachbar den herannahenden Drittplatzierten Jorge Navarro ebenfalls auf Distanz halten und sich über einen unglaublichen zweiten Platz freuen konnte.

Auch im WM-Gesamtklassement hat sich die Ausgangslage nach dem wunderbaren Rennen und dem gleichzeitigen Ausfall von WM-Leader Baldassarri verbessert. Wenn die MotoGP in drei Wochen vom 3. bis 5. Mai in Jerez de la Frontera die Europa-Saison eröffnet, werden die beiden Teamkollegen als WM-2. und WM-3. an den Start gehen und ihre Jagd nach dem diesjährigen Titel versuchen fortzusetzen.

Rennen:
1. Tom LUTHI / SWI / KALEX
2. Marcel SCHROTTER / GER / KALEX
3. Jorge NAVARRO / SPA / SPEED UP

Weltmeisterschaft-Wertung:
1. BALDASSARRI Lorenzo / ITA / 50
2. SCHROTTER Marcel / GER / 47
3. LUTHI Tom / SWI / 45
4. GARDNER Remy / AUS / 38
5. MARQUEZ Alex / SPA / 36
6. MARINI Luca / ITA / 27
7. NAVARRO Jorge / SPA / 24
8. BASTIANINI Enea / ITA / 21
9. LOWES Sam / GBR / 19
10. BINDER Brad / RSA / 14
11. LOCATELLI Andrea / ITA / 14
12. LECUONA Iker / SPA / 13
13. PASINI Mattia / ITA / 13
14. FERNANDEZ Augusto / SPA / 11
15. CORSI Simone / ITA / 8

Team-Klassifikation:
1. DYNAVOLT INTACT GP / 92
2. FLEXBOX HP 40 / 74
3. ONEXOX TKKR SAG TEAM / 46
4. EG 0,0 MARC VDS / 42
5. ITALTRANS RACING TEAM / 35
6. BETA TOOLS SPEED UP / 29
7. SKY RACING TEAM VR46 / 27
8. FEDERAL OIL GRESINI MOTO / 19
9. RED BULL KTM AJO / 16
10. AMERICAN RACING KTM / 13
11. TASCA RACING SCUDERIA M / 8
12. NTS RW RACING GP / 8
13. IDEMITSU HONDA TEAM ASIA / 6
14. PETRONAS SPRINTA RACING / 3
15. MV AGUSTA IDEALAVORO FO / 2

 

Tom Lüthi, Rennsieger

Ich bin wirklich sehr glücklich. Als ich die Zielflagge als Erster passiert hatte, war das ein unglaubliches Gefühl. Ich habe vor lauter Glück in meinen Helm hinein geschrien. Wieder einmal einen Sieg einzufahren und vorn dran zu stehen ist einfach grossartig. Das ganze Wochenende lief schon gut. Wir hatten eine gute Pace und ich wusste, dass ich schnell sein kann. Aber mein Kollege neben mir in der Garage war die ganzen Trainings über schneller als ich und das war glaube ich gar nicht so schlecht, denn das hat mich ziemlich unter Druck gesetzt. Wir mussten dadurch für ein gutes Setup hart kämpfen. Ich danke meinem Team für die unglaubliche Arbeit und dass wir wieder an der Spitze mitfahren. Wegen der null Punkte von Argentinien wusste ich, dass ich heute wirklich Punkte brauche und ein cleveres Rennen fahren muss. Ich hatte einen guten Start und war dann gleich in zweiter Position. Gegen Alex Marquez musste ich mich ganz schön durchsetzen. Er ist wieder innen reingefahren, wo kein Platz war und wir haben uns berührt. Er hat dann versucht mich hinter sich zu lassen, aber ich konnte wieder vor fahren und bin dort geblieben.

 

Jürgen Lingg, Teammanager

So richtig realisiert habe ich es noch nicht, dass wir Platz eins und zwei abgeräumt haben. Dass das möglich ist, haben wir ja gewusst, aber wenn man es dann umsetzt, ist es immer noch etwas anderes. Jetzt hat es geklappt und in einer Art und Weise, die ich so nicht erwartet habe. Es waren wirklich beide Fahrer überragend. Die anderen haben wenige Chancen gehabt gegenüber unseren Zweien. Das hat mich schon ein bisschen überrascht und das dauert jetzt erst einmal noch ein bisschen, bis ich das realisiert habe. Ich muss dem ganzen Team ein Riesen-Kompliment aussprechen. Es macht dieses Jahr so viel Spass und die Chemie stimmt. Jeder gibt alles und arbeitet super professionell und das sieht man ja auch am Resultat. Ich bin ganz, ganz stolz auf alle