News

Produktiver Jerez-Test beendet

23.02.19: Tom reist zufrieden und mit mehr Klarheit ab

 

Der letzte von drei Testtagen bot den Dynavolt Intact GP-Fahrern noch einmal perfekte Bedingungen, um ihr umfangreiches Testprogramm erfolgreich abzuschließen. Mit jeder Menge nützlicher Auswertungen verlässt der Memminger Rennstall den Circuito de Jerez jetzt in Richtung Katar.

Sowohl Marcel Schrötter, als auch Tom Lüthi unterboten ihre jeweiligen Bestzeiten an Tag drei auf der Strecke von Jerez nochmals. Weniger Wind und sonniges Wetter sorgten dafür, dass auch der Freitag bis zum Schluss genutzt werden konnte. Dabei lag der Fokus bei dem Test nicht auf der einen Top-Runde, sondern darauf, die neuen 765ccm-Triumph-Maschinen mit der neuen Magneti Marelli-Elektronik immer besser zu verstehen und konstant schnell unterwegs zu sein. 

Tom Lüthi war zufrieden mit der erledigten Arbeit und der erzielten Konstanz. Die Richtung ist nach dem Test sehr viel klarer geworden und er und seine Mannschaft wissen, wo sie in Katar weitermachen müssen. Er steigerte sich im Verlaufe der drei Testtage auf eine Zeit von 1:41.508 und lag schliesslich auf Platz 14 - noch eine halbe Sekunde von der Spitze entfernt.

Der Saison-Auftakt vom 8. bis 10. März in Qatar ist nicht mehr weit. Die Crews der beiden Intact GP-Kalex-Piloten haben hervorragende Vorarbeit für den nächsten Test geleistet, der kommende Woche vom 1. bis 3. März - wie das erste Rennen auch -  auf dem Losail International Circuit stattfinden wird. 

Doch bevor es von Jerez nach Doha geht, legte die Truppe am Sonntag, den 24. Februar, noch einen Zwischenstopp in Zürich ein. Im Rahmen der Swiss Moto präsenterte sich das Dynavolt Intact GP-Team mit seinen Moto2-Fahrern Tom LüthiMarcel Schrötter und MotoE-Starter Jesko Raffin einem grossen Publikum und hielt so seinen eigenen offiziellen Start in die neue Saison ab. 


Jerez-Test - Kombinierte Zeiten - Tage 1+2+3: 
1. Brad BINDER / RSA / KTM - 1:40.982
2. Sam LOWES / GBR / KALEX - 1:40.989
3. Iker LECUONA / SPA / KTM - 1:41.111
:
11. Marcel SCHRÖTTER / GER / KALEX - 1:41.395 (+0.413) - 163 Runden
14. Tom LÜTHI / SWI / KALEX - 1:41.508 (+0.526) - 175 Runden

 

Tom Lüthi

Testtag 3: 1:41.508 (+0.526) - 55 Runden - P13

„Ich bin viel gefahren und wir haben das Runden-Limit erreichen. Von daher lief es heute sehr gut. Wir konnten sehr viel ausprobieren. Vielleicht haben wir sogar ein bisschen zu viel gemacht. Zwischendurch war es nicht ganz so einfach, den Rhythmus zu finden. Jedes mal, wenn ich raus gefahren bin, war es wieder ein neues Motorrad, weil wir immer weiter probiert haben. Daher war es für mich als Fahrer schwerer, präzise Aussagen zu treffen. Dennoch war die Qualität zum Schluss hin sehr, sehr hoch. Ich bin so weit wirklich happy. Die Position ist zwar weiter hinten, die schnelle Zeit habe ich nicht hinbekommen, aber das ist nicht weiter schlimm. Ich bin sehr konstante Zeiten gefahren und das ist positiv. Wir sind aber definitiv noch nicht am Ende mit der Abstimmungsarbeit angelangt. Jetzt müssen wir in Doha weiter machen.”

Jürgen Lingg

Teammanager

„Im Moment nützt uns jeder Tag, oder jede Runde etwas, denn es ist für uns nach wie vor neues Material, was wir da haben. Wir lernen immer weiter dazu. Es dauert seine Zeit, bis wir das Motorrad richtig verstanden haben. Die Jungs haben einen super Job gemacht. Wir haben alle sehr analytisch gearbeitet und uns nicht von den Rundenzeiten verrückt machen lassen. Die Setup-Einstellungen waren wichtig und das Verstehen, was passiert, wenn man etwas verändert. Wir haben eher darauf geachtet, dass wir eine Konstanz aufbauen. Eine schnelle Runde ist schon gut, aber über eine ganze Renndistanz hinweg schnell zu fahren, ist etwas ganz anderes. Deshalb sind wir auch vorwiegend mit den härteren Reifen gefahren und haben versucht, viele Runden abzudrehen, weil das für die Konstanz sehr wichtig ist. Trotz allem liegt noch Arbeit vor uns, die wir beim Katar-Test zu erledigen haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir noch etwas drauflegen können. Es haben alle einen tollen Job gemacht: die Crew Chiefs, die Mechaniker und die Fahrer. Es waren anstrengende drei Tage, aber es hat auch Spaß gemacht mit den neuen Motorrädern. Jetzt freuen wir uns auf Katar und darauf, dass wir nach insgesamt sieben Tagen in Jerez im Winter, endlich auf eine andere Rennstrecke kommen.”