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Sturz zum Saisonabschluss

18.11.18: Tom stürzt bei widrigen Bedingungen an 15. Stelle liegend

Tom stieg als 17. mit seiner besten Quali-Leistung der ganzen Saison in sein vorerst letztes MotoGP-Rennen. Wenngleich das Erreichen der Punkteränge nicht erste Priorität genoss, war die Ausgangslage hierfür mit dem Losbrausen von der 6. Startreihe nicht eben schlecht. Tom verlor zwar in der ersten Runde bei schlechten Sichtverhältnissen  einen Platz, arbeitete sich dann aber bis Runde 5 an die 15. Stelle vor, wo er sich auch befand, als er sich in Runde 6 mit einem Highsider aus dem Rennen und vorerst auch aus der MotoGP verabschiedete. Er war folglich auch nicht mehr dabei, als das Rennen in Runde 13 aufgrund immer extremer werdender Bedingungen und nach einer Flut an Stürzen mit roter Flagge abgebrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur noch 16 Fahrer auf der Strecke. Nur diese wurden zum Restart fürs zweite Rennen über 14 Runden, welches der Italiener Dovizioso schliesslich für sich entschied, zugelassen.

In der nächsten Saison wird er sich dem deutschen Intact GP-Team anschliessen und nach einem Jahr Abwesenheit wieder in der Moto2 auf Punktejagd gehen. 2019 wird jedoch nicht nur das Team neu sein, sondern auch sein Arbeitsgerät. Nach neun Saisons mit 600ccm-Einheitsmotoren von Honda, gehen die Moto2 Piloten im kommenden Jahr mit 765ccm-Aggregaten von Triumph auf die Strecke. Neben einem (kleinen) Plus an Leistung, werden vor allem die zahlreichen Abstimmungsmöglichkeiten den Hauptunterschied ausmachen. In diesem Bereich hat Tom in der MotoGP hinlänglich Erfahrungen gemacht, die ihm nun zugute kommen dürften. Seine ersten Runden auf dem neuen Arbeitsgerät sind für kommendes Wochenende in Jerez geplant. 

 

Tom Lüthi: (DNF)

«Das letzte Rennen der Saison war für mich leider zu früh zu Ende. Trotzdem waren einige positive Erfahrungen dabei: ich konnte mehrere Gegner überholen. Der Sturz war schade, aber bei dem Aquaplaning waren die Verhältnisse extrem schwierig. Ich konnte den Highsider in diesem Moment nicht verhindern. Ich war nicht der Einizige, der so aus dem Rennen ausschied... Punkte gab es keine, doch für mich war es wichtig, diese letzte Chance nochmals zu nutzen und mein Bestes zu geben.»